Praxis braucht Räume, in denen Du Schäden untersuchen und Trocknungsverfahren anwenden kannst
Das Schulungskonzept von smk setzt in den Praxiskursen auf reale Aufgaben statt auf reine Demonstrationen. Dafür haben wir in Ruswil, nahe Luzern, ein 350 m² grosses Schulungszentrum aufgebaut.
Zur Verfügung stehen Praxisräume mit unterschiedlichen Bauteilkonstruktionen, Geräten mehrerer Hersteller und einer wachsenden Sammlung an Baustoffmustern.
Wasserschäden untersuchen – Bauteile trocknen
In unseren Praxisräumen arbeitest Du an realen Bauteilen mit unterschiedlichen Baustoffen, Konstruktionen und haustechnischen Installationen. Dazu gehören auch Sanitär- und Heizungsleitungen.
An diesen Konstruktionen führen wir gezielt Wasserschäden herbei. Unter realitätsnahen Bedingungen ortest Du Leckagen, misst Feuchtigkeit, analysierst Schäden oder beurteilst betroffene Konstruktionen. Im Bereich der Trocknung wählst Du geeignete Verfahren, richtest die Trocknung ein, nimmst die Geräte in Betrieb und kontrollierst den Verlauf.
Baustoffe und Konstruktionen zum Anfassen und Vergleichen
Im Schulungszentrum entsteht eine Sammlung aus Bauteilkonstruktionen, Exponaten und Baustoffmustern.
Du kannst Materialien anfassen, ihren Aufbau untersuchen und ihr Verhalten vergleichen. Dadurch werden Unterschiede sichtbar, die auf Plänen oder Bildern nur schwer zu erkennen sind.
Geräte verschiedener Hersteller selbst ausprobieren
Zur Ausstattung gehören Mess-, Leckortungs- und Trocknungsgeräte verschiedener Hersteller.
Du kannst die Geräte selbst ausprobieren und Unterschiede in Bedienung und Funktionsweise direkt vergleichen – unter vergleichbaren Bedingungen und an derselben Aufgabe.
smk ist an keinen Hersteller gebunden und erhält keine Provisionen.
Forschung zum hygrischen Verhalten von Baustoffen
Wie Baustoffe Feuchtigkeit aufnehmen, verteilen und wieder abgeben, ist für die Beurteilung von Wasserschäden und die Trocknung betroffener Bauteile entscheidend. Für konkrete Fragen aus der Praxis fehlen jedoch teilweise ausreichend belegte Grundlagen.
In der Branche werden zudem vereinfachte oder nur teilweise zutreffende Aussagen weitergegeben. Auch in der Fachliteratur finden sich Annahmen, bei denen nicht ausreichend klar ist, für welche Baustoffe und unter welchen Bedingungen sie gelten.
Um diese Zusammenhänge gezielt zu untersuchen, bauen wir ein eigenes Labor auf. Die Inbetriebnahme ist für Frühling 2027 vorgesehen. Unter definierten Bedingungen wollen wir das Feuchte- und Trocknungsverhalten unterschiedlicher Baustoffe erfassen, vergleichen und bestehende Annahmen überprüfen.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in unsere Praxiskurse, Lernbücher und weiteren Schulungsinhalte einfliessen und fundierte Entscheidungen in der Praxis unterstützen.
















